Complex Library / Allgemeines

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1. Allgemeines

1.1 Systemanforderungen
1.2 Installation
1.3 Copyright
1.4 Hotline, Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschläge
1.5 Hinweise zum Gebrauch der Library

     

In vielen Bereichen der Wissenschaft und Technik sind komplexe Zahlen unabdingbare Hilfsmittel, um komplizierte Aufgabenstellungen elegant zu formulieren und Berechnungen schnell und einfach durchzuführen. Die Complex Library gibt Ihnen nun die Möglichkeit, auch in Omikron Basic die Vorteile des Rechnens mit komplexen Zahlen zu nutzen.

Die Complex Library bietet vordefinierte Prozeduren und Funktionen, die die Eingabe und Ausgabe sowie die Berechnungen von komplexen Operationen erledigen. Neben den Grundfunktionen und analytischen Standardfunktionen berechnet die Complex Library Nullstellen komplexer Polynome (Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten), sowie viele Klassen linearer komplexer Gleichungssysteme. Auch Kurvenintegrale in der komplexen Ebene können berechnet werden. Diverse Funktionen zum Behandeln von Matrizen komplexer Zahlen und komplexer Polynome runden die Library ab.
Alle Funktionen der Complex Library rechnen mit doppelter Genauigkeit. Zum Speichern der komplexen Zahlen (Realteil und Imaginärteil) werden Strings verwendet. Die Zahlen können daher direkt zugewiesen und mit "=" auf Gleichheit überprüft werden.

Die Complex Library ist aus der Praxis entstanden und enthält schon relativ viele Funktionen. Natürlich ist es klar, daß immer Wünsche offenbleiben. Wenn Sie eine spezielle Funktion vermissen, dann schreiben Sie uns bitte. Bei der nächsten Version können wir Ihre Anregung vielleicht berücksichtigen.




1.1 Systemanforderungen

Die Library stellt keine besonderen Anforderungen an Ihren Computer. Sie benötigen natürlich Omikron Basic 6 und einen Apple Computer mit PowerPC Prozessor, um die Library benutzen zu können.


1.2 Installation

Um die Complex Library in Ihren Programmen verwenden zu können, müssen Sie diese mit dem Menüpunkt 'LIBRARY zuladen ...' aus den 'Bearbeiten' Menü des Omikron Basic Editors zu Ihrem Programm hinzufügen. Die Complex Library ist in einem speziellen Kodierverfahren (Token-Code) abgelegt, der es Omikron Basic ermöglicht, die Library besonders schnell einzuladen.
Die Library wird automatisch an das Ende Ihres Programmes angehängt. Sie ist dort sichtbar als:

LIBRARY CODE Complex 'Version X.YZ, TT.MM.JJJJ

Die Zeile, die den LIBRARY CODE enthält, können Sie nicht ändern. Sie können die Zeile höchstens löschen ([Alt] + [Delete]). Dadurch wird die Library wieder aus Ihrem Programm entfernt. Danach sollten Sie im Editor noch 'Programm/Aufräumen' anklicken, damit die jetzt überflüssigen Complex Library Variablen aus der Tabelle entfernt werden.
Wenn Sie Programme neu schreiben, ist es besser, zuerst die Library zu laden und dann das Programm dazuzuschreiben. Sie können es dann gleich austesten.



1.3 Copyright

Die Complex Library dürfen Sie für eigenen Bedarf beliebig kopieren. Sie können sie auf die Festplatte übertragen oder auf jeder Arbeitsdiskette unterbringen. Stellen Sie jedoch sicher, daß weder Kopien noch Originale in die Hände Dritter gelangen; schließlich haften Sie für eventuell entstehende Raubkopien.

Falls Sie Programme, die die Complex Library benötigen, weitergeben wollen, müssen Sie beachten, daß die Library gegen Mißbrauch durch Dritte geschützt sein muß. Am besten geben Sie nur compilierte Programme weiter, da daraus weder der Quell-Code Ihres Programms, noch die Library rekonstruiert werden können.



1.4 Hotline, Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschläge

Wenn Sie Fragen haben, in der Complex Library Fehler entdecken oder eine Verbesserung vorschlagen möchten, so wenden Sie sich bitte an uns unter einer der folgenden Adressen:

E-Mail: Berkiber@T-Online.de

Telefax: 0 58 32 / 61 60
Hotline: 0 58 32 / 97 98 95 (Montag bis Samstag 12.00 bis 13.00, Sonntag 14.00 bis 15.00)

oder per Post an:

Berkhan-Software
Entwicklung & Vertrieb
Alt-Isenhagen 21
D-29386 Hankensbüttel





1.5 Hinweise zum Gebrauch der Library

-Bevor Sie irgendeine Funktionen der Complex Library benutzen, müssen Sie die Library durch den Aufruf der Prozedur
Cinit initialisieren. Die Prozedur legt einige Standardkonstanten fest, die global sind und die Sie auch in Ihren Programmen verwenden können. Achten Sie darauf, daß Sie diese Variablen nicht verändern oder für andere Zwecke in Ihrem Programm verwenden. Im einzelnen handelt es sich um folgende Konstanten:

C_Z$ komplexe Null
C_R$ reelle Einheit
C_M_R$ negative reelle Einheit
C_I$ imaginäre Einheit
C_M_I$ negative imaginäre Einheit
Pi2# PI*2

-In der Complex Library werden komplexe Zahlen durch Strings dargestellt. Auf den ersten Blick mag das ungewohnt sein, es hat aber den Vorteil, daß eine komplexe Zahl durch eine Einzelvariable dargestellt werden kann. Vor allem bei Matrizen ist der Gewinn an Übersicht enorm. Außerdem können die Zahlen leicht auf Gleichkeit untersucht und zugewiesen werden.
Die Darstellung erfolgt als 16 Zeichen langer String, die ersten 8 Zeichen sind das
MKD$ des Realteils, die folgenden 8 Zeichen sind das MKD$ des Imaginärteils. Sie können sich also beliebige komplexe Zahlen durch

Z$=MKD$(Realteil#)+MKD$(Imaginärteil#)

auch selber erzeugen. Wir möchten allerdings dazu raten, die dafür vorgesehene Funktion aus der Library zu verwenden, da Ihr Programm dadurch unempfindlich gegen eventuelle spätere Änderungen des Zahlenformats wird.

-Stringvariablen, die noch nicht verwendet wurden, sind leer. Ein Leerstring ist keine komplexe Null! Sie müssen sich die nicht initialisierten Variablen durch
C$=C_Z$ auf Null setzen, bevor Sie damit rechnen. Vor allem bei komplexen Polynomen und Matrizen ist das zu beachten, da es sonst zu Fehlermeldungen oder falschen Ergebnissen kommen kann.
-Wenn Datenfelder an Prozeduren oder Funktionen übergeben werden, so müssen Sie die Adresse des gewünschten Feldes angeben, indem Sie den Adressoperator auf das Feld anwenden, z.B. &Feld(,) oder VARPTR(Feld(0,0)).

- Wenn bei Feldern nur ein Teil des Feldes gemeint ist, so wird dies durch den ersten und letzten Index mit einem Doppelpunkt dazwischen angezeigt. Zum Beispiel bedeutet
X#(1:5,2), daß alle Daten des Feldes X# mit dem ersten Index zwischen 1 und 5 und dem zweiten als 2 gesetzt gemeint sind. Dies ist natürlich keine gültige BASIC-Schreibweise, sondern dient nur der Beschreibung im Handbuch.

-Im Handbuch ist bei der Beschreibung der Prozeduren bei einigen Parametern ein
"R" vorangestellt. Dies zeigt an, daß von der Prozedur der Complex Library ein Wert zurückgegeben wird. Sie müssen an dieser Stelle also eine Variable angeben und keinen numerischen Ausdruck. Beim Prozeduraufruf müssen Sie das "R" natürlich weglassen.
-Teile in eckigen Klammern sind optional und können auch weggelassen werden.

-Wenn bei Variablen oder Funktionen kein Postfix angegeben ist, so handelt es sich immer um den Typ Long-Integer.

-Funktionen und Prozeduren der Complex Library sind in
Courier bold geschrieben.

-Wenn Sie die Beispiel-Programme ausprobieren möchten, müssen Sie zusätzlich noch einige
COMPILER-Steuerwörter an den Anfang Ihres Programms setzen, wie es in den Programmen, die im DEMO-Ordner enthalten sind, gezeigt ist.
Um die Beispielprogramme in diesem Handbuch laufen zu lassen, gehen Sie darum am besten wie folgt vor:Laden Sie eins der Beispielprogramme aus dem DEMO-Ordner in den Omikron Basic Editor. Löschen Sie den Programm-Code mit Ausnahme der COMPILER-Steuerwörter und der Zeile, die die Library enthält. Dann kopieren Sie den Beispiel-Code und fügen ihn in das BASIC-Programm zwischen den COMPILER-Steuerwörtern und der LIBRARY CODE Zeile ein. Jetzt können Sie das Programm mit 'Compilieren & Starten' ausprobieren.

 

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